Und es werde Licht: Black Diamond Titan-Laterne für Nachteulen

Die Titan Laterne von Black Diamond macht immer eine gute Figur.

Die Titan Laterne von Black Diamond macht immer eine gute Figur.

Wer gerne viel und zu jeder Jahreszeit draußen unterwegs ist, hat nicht immer die besten Lichtverhältnisse. Vor allem nicht zu später Stunde, wenn man etwa den Abstieg zu spät begonnen hat oder auch wenn man zu einer Nachttour aufgebrochen ist. Oft greifen die Wanderer dann zu ihren vertrauten Stirnlampen. Diese sind extrem praktisch, weil man die Hände frei hat und der Bereich vor den eigenen Füßen ausgeleuchtet ist. Aber was nimmt man, wenn man seine Mitwanderer nicht immer wieder blenden will oder man einfach mehr Licht braucht? Weiterlesen ->

Starnberger Wasservogelzählung im Schneetreiben

Peter Brützel und Thomas Hafen wundern sich, wo die Wasservögel abgeblieben sind?

Peter Brützel und Thomas Hafen wundern sich, wo die Wasservögel abgeblieben sind?

Gestern fand wieder eine Wasservogelzählung des LBV am Starnberger See statt, an der ich auch zum ersten Mal als Beobachter teilgenommen habe. Diesmal war das Wetter aber denkbar ungeeignet. Bei Temperaturen leicht unter null und Schneeregen, der sich allmählich in leichten Schneefall änderte, kam nur wenig Freude auf. Aber als Birder muss man hart gesotten sein. Weiterlesen ->

Interview: Zum Globetrotter ist man nie zu alt

Barbara Weibel hat es gewagt. Sie ist aus ihrem gewohnten Leben ausgebrochen, hat ihren gut bezahlten Job hingeworfen und angefangen, die Welt zu bereisen – full time. Und das in einem Alter, in dem andere sich bereits gedanklich auf eine beschauliche Rente vorbereiten. Über ihre Reisen berichtet sie auf ihrem Blog Hole in the Donut Cultural Travel – das kreisrunde Loch im Donut ist dabei das Sinnbild für die Leere, die sie vorher in ihrem normalen Alltag und Berufsleben empfunden hat. Wir haben Barbara nach ihren Beweggründen, ihren Erfahrungen und nach Tipps gefragt.
Viele würden gerne aus ihrem Alltag ausbrechen und die Welt bereisen. Barbara Weibel hat diesen Schritt im Alter von 54 Jahren gewagt und ist nun seit acht Jahren unterwegs. Hier war sie im kleinen griechischen Küstenstädtchen Arillas auf Korfu. Bild: Weibel

Viele würden gerne aus ihrem Alltag ausbrechen und die Welt bereisen. Barbara Weibel hat diesen Schritt im Alter von 54 Jahren gewagt und ist nun seit acht Jahren unterwegs. Hier war sie im kleinen griechischen Küstenstädtchen Arillas auf Korfu. Bild: Weibel

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Auf der Suche nach dem alten Grenzstein im Steinbachtal

Hier mag es jemand urig. Die Bichlerhütte  im malerischen Steinbachtal.

Hier mag es jemand urig. Die Bichlerhütte im malerischen Steinbachtal.

Eigentlich sollte es nur ein Spaziergang werden, hatte ich Thomas versprochen. Aber nun stapften wir bereits seit bald zwei Stunden durch den immer tiefer werdenden Schnee. Viel Zeit hatten wir nicht mehr, um unser Ziel am „Dreigemeindeneck“ zwischen Bichl im Westen, Wackersberg im Osten und Benediktbeuern im Südwesten zu erreichen. Der schöne Schnee und das kalte Wetter der vergangenen Tage waren einer feuchten Warmfront gewichen, die ab Mittag heftige Böen und Regenfälle bringen sollte. Die Zeit drängte also. Wir wollten ja nicht nass werden und hatten deswegen nur den Vormittag für unsere Wanderung ins Steinbachtal eingeplant. Weiterlesen ->

Buchempfehlung: Stefan Hunstein „Im Eis“

Endlich fertig: Stefan Hunstein präsentiert sein neues Buch "Im Eis".

Endlich fertig: Stefan Hunstein präsentiert sein neues Buch "Im Eis".

Im Mai dieses Jahr habe ich den Schauspieler, Fotografen und Regisseur Stefan Hunstein anlässlich seiner Grönland-Ausstellung im Münchner Stadtmuseum für seen.by interviewt (-> zum Interview). Nun ist im Hirmer Verlag ein Buch mit seinen Fotografien erschienen. Neben seinen Bildern aus Grönland präsentiert der Bildband auch Werke, die auf einer Reise zum Nordpol im Sommer 2014 entstanden sind. „Ich bin eigentlich als Tourist nach Grönland gereist und hatte gar nicht die Absicht, die Bilder zu veröffentlichen“, sagte Hunstein bei der Buchvorstellung am 30.11.2014 in der Spielhalle der Münchner Kammerspiele, „aber als ich mir zu Hause die Bilder ansah, war ich fasziniert – die Kamera sieht mehr als das Auge bei der Aufnahme wahrnimmt.“ Während sich die Bilder in der Münchner Ausstellung größtenteils einer figurativen und perspektivischen Einordnung verweigerten und eher abstrakten, meditativen Charakter hatten, zeigt das Buch darüber hinaus auch einige Werke von dramatischer, theatralischer Bildgewalt und -gestaltung, die teilweise stark an die Maler der deutschen Romantik erinnern und die zum Teil auf Hunsteins zweiter Arktisreise entstanden sind. Darauf angesprochen sagt Hunstein über zwei dieser Bilder, die während der Buchpräsentation auch als großformatige Drucke gezeigt wurden: „Diese Bilder musste ich einfach machen, das eine, weil es dem Werk ‚Das Eismeer' von Caspar-David Friedrich am nächsten kommt und das andere, weil es mich so sehr an eine Rolle in Ibsens ‚Brand’ erinnerte, die ich einmal gespielt habe.“   Weiterlesen ->

Mammut Mercury GTX Men – bequeme Treter fürs Trockene

Mit dem Mammut Mercury GTX auf dem Eifelsteig

Mit dem Mammut Mercury GTX auf dem Eifelsteig

„Ich brauche dringend neue Schuhe!“ stellte ich bei der Vorbereitung unserer Eifelwanderung fest. Nicht, dass die alten ausgelatscht oder kaputt gewesen wären, aber es fehlte das richtige Modell fürs Mittelgebirge. Meine Halbschuhe – eigentlich Zustiegsschuhe – waren mir zu flach und hatten zu wenig Dämpfung. Außerdem hatte ich damit schon auf dem Rennsteig keine guten Erfahrungen gemacht. Und meine Bergstiefel sind war klasse für die Alpen und für Trekking-Touren, aber an jedem Fuß ein Kilo durch die Eifel zu schleppen, das war mir dann doch zu viel, zumal jedes Pfund am Bein doppelt zählt, wie jeder weiß, der sich schon mal mit Ultraleicht-Trekking beschäftigt hat. Ich brauchte also neue Schuhe, robuster, höher und komfortabler als Halbschuhe, aber deutlich leichter als Bergschuhe. Meine Wahl fiel auf den Mercury GTX Men von Mammut, den mir die Bergfreunde freundlicherweise zum Testen zur Verfügung stellten. Der Mercury wiegt rund die Hälfte meiner Bergmauken, vor allem aber wird er in vielen Testberichten als sehr bequem auch ohne großes Einlaufen beschrieben. Zum Einlaufen hatte ich nämlich keine Zeit mehr: In zwei Wochen sollte es los gehen.     Weiterlesen ->