Kleine Fahrrad-Abenteuer vom Radwanderschreiber

Radwandern mit der Familie

Radtour in ihrer schönsten Form.

Während ich diese Zeilen schreibe, schmelzen hier im Alpenvorland die letzten Schneeflecken dahin, und viele von Euch werden bereits die erste Ausfahrt des Jahres hinter sich haben. Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Radtouren-Saison. Vielleicht habt Ihr während der Wintermonate von kleinen oder größeren Touren geträumt, von einem Fernradweg oder gar der großen Radreise auf den Traumstraßen der Welt. Vielleicht habt Ihr bislang nur Tagestouren gemacht, und seid noch unsicher, wie eine längere Fahrt aussehen könnte?
Radwandern ist mit egal welchem Fahrrad möglich.

Man kann fast jedes Rad für eine Radtour verwenden.

Doch nicht jede Tour muss gleich ein großes Unternehmen sein. Wer darauf wartet, endlich genügend Zeit zu haben, oder das ideale Fahrrad und die richtige Ausrüstung zu finden, der wird niemals wegkommen. Deshalb: fahrt einfach los! Ein Wochenende mit guter Wetterprognose ist ideal, um mit etwas ausgedehnteren Radtouren zu beginnen. Man benötigt kaum Planungsaufwand, und wenn man etwas vergessen hat oder wenn etwas schief läuft, ist dies nicht schlimm. Am nächsten Tag ist man wieder zuhause. Man kann unterwegs in Ruhe die Ausrüstung und seine Fahrtechnik mit Zuladung prüfen sowie aus seinen Fehlern lernen. Im Prinzip kann man direkt vor der Haustür losfahren. Man braucht dazu kein nagelneues Tourenrad! Nehmt Euer Rad (egal welches) und fahrt los! Die Touren, von denen ich hier rede, sind mit fast jedem Fahrrad machbar. Vielleicht habt Ihr schon von Heinz Stücke gehört? Der deutsche Globetrotter ist in 51 Jahren 648 000 km um die Welt geradelt - mit einem Dreigang-Rad! Das Ziel ist, auf die Straße zu kommen, und nicht, sich in Details zu verlieren. Was Ihr braucht, ist ein Fahrrad mit einem Gepäckträger, der stabil genug ist, Euer Gepäck zu tragen, oder einen Anhänger, der an den meisten Fahrrädern befestigt werden kann (ideal ist z.B. auch ein Kinderanhänger).

Outdoor-Freuden mit minimalem Aufwand

Radwandern mit dem Kinderanhänger.

Ideal zum Radwandern: Umgebauter Kinderanhänger mit Alukiste.

Natürlich kann man die Nacht in einem Hotel oder in einer Pension verbringen, doch mehr Abenteuer verspricht eine Nacht im Zelt. Was gibt es für einen Outdoor-Liebhaber schöneres, als mit der Familie oder Freunden um den summenden Kocher oder ein Lagerfeuer zu sitzen, und bei einem kühlen Bier die letzten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen. Um anschließend den Komfort des Tausend-Sterne-Hotels wirklich genießen zu können, sollte allerdings ein ordentlicher Schlafsack zum Einsatz kommen. Wenn uns dann am nächsten Tag dann ein vielstimmiges Vogelkonzert weckt, kühle Morgenluft und Kaffeeduft in unsere Nasen steigen und bald darauf wieder eine abwechslungsreiche Landschaft an uns vorbeizieht, summieren sich die Momente, an denen wir das nächste Radtouren-Wochenende schon wieder herbeisehnen. Mitradler dafür sollten wieder schnell gefunden sein, denn keiner muss dazu Urlaub nehmen. Und schließlich sind Radtouren eine wunderbare Weise, sein Wochenende zu verbringen: ein Kurzurlaub, verbunden mit gesundem Ausdauertraining, und letztendlich eine gute Vorübung für die große Tour, die dadurch in greifbare Nähe rückt, denn Wochenendtouren mit dem Rad machen süchtig und sind definitiv der Beginn für größere Unternehmungen dieser Art. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle, Euer Radwanderschreiber

1 comment to Kleine Fahrrad-Abenteuer vom Radwanderschreiber

  • Anna

    Schön geschriebener Beitrag! Da krieg ich auch gleich wieder Lust auf eine gemütliche Radtour… Zelten ist auch sehr nett, hab ich bisher immer gemacht, aber diesen Sommer bin ich aufgrund der Hitze zur Hängematte übergewechselt. Habe ein Modell gefunden, bei dem auch Moskitoschutz und Regenschutz dabei ist und das Gewicht hat mich dann endgültig überzeugt (1,1 kg). Bäume finden sich auch meistens überall… Kann ich nur empfehlen und den Kindern hats auch gefallen 🙂
    Liebe Grüße, Anna

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