Outdoor Research Ghost Rain Hat: Ein Hut für alle Fälle

Schützt zuverlässig vor Regen: Der Ghost Rain Hat von Outdoor Research

Schützt zuverlässig vor Regen: Der Ghost Rain Hat von Outdoor Research Foto: Claudia Capello

Über die Vorteile von Hüten habe ich mich ja an anderer Stelle schon einmal ausgelassen. Da ich mich aber gerne wiederhole, hier noch einmal das Ganze in Kurzfassung: Fall 1: Ich + Sonne - Hut = verbrannte Ohren. Ich + Sonne + Hut = prima Ohren. Fall 2: Ich + Regen + Brille - Hut = Blind. Ich + Regen + Brille + Hut = Ich kann wieder sehen! Nun müsste ich das Hutthema nicht wieder aufwärmen, schließlich war ich mit meinen beiden Exemplaren von Outdoor Research, dem „Sun Bucket“ für Fall 1 und dem „Seattle Sombrero“ für Fall 2 sehr gut ausgestattet. Leider sind Hüte anders als Köpfe nicht am Körper angewachsen und so kam, was kommen musste: Ich habe den Seattle Sombrero bei einer Reise an die Nordsee irgendwo liegen lassen. Zugegeben, zum Ölzeug eines Fischers passt das schwarz-gelbe Ding sowieso besser als zu meinen Outdoor-Klamotten, dennoch war ich über den Verlust sehr unglücklich.
Mit einem Hut auf dem Kopf und etwas Holz vor der Hütte ist gut lachen.

Mit einem Hut auf dem Kopf und etwas Holz vor der Hütte ist gut lachen. Foto: Andreas Fischer

Da traf es sich gut, dass mir der Hersteller einen weiteren Hut aus seiner Kollektion zum Test zur Verfügung stellte – diesmal sogar in einer gedeckten Farbe. Die Rede ist vom „Ghost Rain Hat“, der einen zwar nicht unsichtbar macht, wie der Name vermuten lassen könnte, dafür aber bei Sonne und Regen gut behütet. Die mit einer Gore-Tex-Membran ausgestattete Krone lässt sich nämlich nach hinten klappen und zusammengerollt in einer Tasche verstauen. Im vorderen Bereich des Hutes kommt dann ein Mesh-Einsatz zum Vorschein, der eine ordentliche Kopfbelüftung sicherstellt. Den Geisterhut gibt es in drei verschiedenen Größen, er lässt sich zudem über ein verstellbares Hutband zusätzlich an die eigene Kopfgröße anpassen. Eine ebenfalls verstellbare Kinnkordel sorgt dafür, dass man nicht nach dem ersten Windstoß schon wieder einen neuen Hut braucht. Risikofreudige Hutträger können die Kordel aber auch entfernen. Praxis
Mit dem Ghost Rain Hat auf dem Eifelsteig

Mit dem Ghost Rain Hat auf dem Eifelsteig Foto: Claudia Capello

Ich habe den Hut in diesem regenreichen Sommer auf mehreren Wanderungen in den Alpen und bei einer Mehrtageswanderung im Oktober auf dem Eifelsteig in ausgesprochen wechselhaftem Wetter ausgiebig getestet. Sowohl die Funktion als auch der Tragekomfort haben mich überzeugt. Gerade wenn Schauer und sonnige Abschnitte ständig wechseln, punktet der Hut mit seiner Vielseitigkeit. Mit Gore-Tex-Überzug schützt der Ghost zuverlässig vor Regen und hält auch bei stärkerem Wind die Brille tropfenfrei. Ohne den Regenschutz ist der Hut angenehm luftig, wenn natürlich auch nicht so leicht wie der Sun Bucket. Einzig das Verstauen des Regenüberzugs ist etwas fummelig. Mir gelingt es meist nicht, die Gore-Tex-Krone so zu falten und in die kleine Tasche zu stopfen, dass dabei nicht ein ziemlicher Wulst entsteht. Ein kleines Band im Innern des Hutes verhindert immerhin, dass dieser Wulst allzu sehr spürbar ist. Prima gelöst finde ich dagegen die Fixierung der Gore-Tex-Krone im ausgefahrenen Zustand. Sie wird vorne am Hut durch einen Magneten statt mit Klettband in Position gehalten. So sitzt die Gore-Tex-Haut immer richtig und ausfransen kann auch nichts. Nach einigen Wochen intensiver Nutzung ist die Krempe ein wenig windschief geworden. Man kann sie zwar durch den integrierten Draht wieder in Form biegen, so ganz will mir das aber nicht gelingen. Der Ghost Rain Hat ist ein sehr empfehlenswerter, vielseitiger Hut, den ich nicht mehr missen möchte. Er ist in den Farben Khaki und Charcoal erhältlich, der UVP liegt bei knapp 80 Euro. Hoffentlich lasse ich das gute Stück nicht gleich wieder irgendwo liegen … Hier noch einige Detail-Bilder des Ghost Rain Hat:

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