Vaude Gravit 20+5 – Tourenrucksack für Biker

Rucksäcke für Biker sind so etwa das Gleiche wie Handtaschen für Frauen: Sie müssen zum Anlass passen, alles aufnehmen, was man so brauchen könnte, aber nur so viel Volumen haben, wie man an Ausrüstung und Verpflegung mitschleppen möchte. Ideal sind dann Rucksäcke, deren Volumen sich mal eben vergrößern oder die sich mit Gurten auf das tatsächliche Volumen reduzieren lassen. Eines dieser Raumwunder ist der Vaude Gravit 20+5.

Der grüne Rucksack mit gelben Highlights fällt auf.

Der grüne Bike-Rucksack Vaude Gravit 20+5
mit gelben Highlights fällt auf.

20 plus 5 Liter Volumen bietet der Gravit. Es gibt ihn auch in einer kleineren Version mit 15 plus 3 Liter Volumen. 20 Liter Volumen sind aber ziemlich genau das, was ich für die tägliche Fahrt zur Arbeit und zurück oder für Zweitagestouren benötige.

Es passen problemlos die Klamotten für den Tag hinein, also Jeans, Unterwäsche, T-Shirt und Pullover, aber auch die notwendige Ausrüstung in Form von Ersatzschlauch, Luftpumpe, Reifenheber und vielem weiteren Kleinkram, der im Pannenfall hilfreich ist. Platz für Verpflegung ist dann trotzdem noch.

Die Wahl der Farbe fiel auf grün. Schön grell, aber nicht brüllend und im Vergleich zu den beiden Farboptionen schwarz und blau dennoch angenehm auffallend. In Natura wirkt es je nach Lichteinfall wegen der Oberflächenstruktur mal satt und mal deutlich blasser.

Stauraum

Vier Fächer hat der Rucksack. Ein Hauptfach, ein Nebenfach und zwei sehr kleine Fächer für das Zubehör. Das Hauptfach besitzt eine klassische Halterung für alle gängigen Trinkblasen. Es hat eine insgesamt eher längliche Form und verjüngt sich nach unten hin.

Ein Zug an einem zweiten Reißverschluss erweitert das Volumen des Hauptfachs um 5 Liter. Der zusätzliche Stauraum wird aber oben hinzugefügt, wodurch der Rucksack eine deutliche Trichterform erhält.

Seitlich oben und unten befinden sich zwei stufenlos verstellbare Gurte mit Klickverschluss. Die Gurte spannen die Hülle des Rucksacks und verhindern, dass bei zu wenig Volumen der Inhalt des Hauptfachs hin und her schwankt.

Das Nebenfach ist groß genug, um eigentlich den gesamten, zumindest meinen, Kleinkram für die Tour aufzunehmen. Meine Dämpferpumpe passt von der Länge her gerade so hinein, die kleine Luftpumpe aber nicht mehr. Hier sind also Ersatzschlauch, Geldbörse und Mobiltelefon besser aufgehoben.

Das Nebenfach ist gut unterteilt und bietet soviel Platz, dass sogar eine Dämpferpumpe hineinpasst.

Das Nebenfach ist gut unterteilt und bietet soviel Platz,
dass sogar eine Dämpferpumpe hineinpasst.

Insgesamt ist die Außenhaut des Rucksacks recht instabil und weich. Ein Kompromiss, den Vaude wohl eingehen musste, um mittels der Gurte den Inhalt schön straff verspannen zu können. Hat man aber seinen Kleinkram bereits im ganz oben liegenden Nebenfach verstaut, dann klappt die Außenhaut völlig unmotiviert nach unten weg und der Rucksack komplett auf.

Hier muss man schon hin und wieder aufpassen, damit nichts aus dem Hauptfach herausfällt. Vor allem dann, wenn man etwas sucht, das tief im Hauptfach vergraben ist. Die Außenhaut ist in geringem Maße wasserabweisend, aber nicht wasserdicht.

In den beiden sehr kleinen Fächern sind eine Helmhalterung und ein orangefarbenes Regencape untergebracht. Die Helmhalterung wird in die vier äußeren Ösen eingeklinkt und der Helm auf den Rucksack gepresst. Das ist etwas fummelig, aber funktional. Das Regencape hängt an einer kleinen Schlaufe. Um es über den Rucksack zu stülpen, muss man es aber nicht lösen. Das ist angenehm, weil man beim Wühlen im Rucksack dann nicht auch noch ein Auge auf das entgleitende Regencape haben muss.

Ein absolutes Muss für einen solchen Rucksack sind für mich Seitentaschen, in die ich mindestens eine 0,7-Liter-Trinkflasche stecken kann. Denn in die Trinkblase fülle ich ausschließlich Wasser ein, Elektrolytgetränke hingegen immer in die Trinkflaschen. Durch die Seitentaschen sind die Flaschen schnell griffbereit. Außerdem passen auch Landkarten, Kompaktkamera oder eine kleine Regenjacken hinein.

Tragekomfort

Kommen wir zur wichtigsten Disziplin, dem Tragekomfort. Was sofort auffällt sind die beiden Träger, die sich der Länge nach von S, über M bis L und XL verlängern lassen. Dazu muss man nur an der roten Schlaufe und gleichzeitig am Träger ziehen und der Träger rutscht eine Stufe rein oder raus. Der Gurt des Trägers lässt sich ebenfalls anpassen. So kann der Rucksack der Länge nach ideal auf dem Rücken positioniert werden. Mir als Sitzriesen mit langem Oberkörper kommt das sehr gelegen.

Die Gurte verringern bei wenig Beladung das Volumen des Rucksacks und verhindern, dass der Inhalt hin und her wackelt.

Die Gurte verringern bei wenig Beladung das Volumen des Rucksacks und verhindern, dass der Inhalt hin und her wackelt.

Richtig gepackt und verspannt spürt man den Rucksack dann kaum auf dem Rücken, weder bei schnellen und kurvenreichen Abfahrten, noch bei langen Aufstiegen. Das liegt auch an der sehr stabilen und in den Rucksack integrierten Schale, die sich am Rücken anschmiegt und für eine zusätzliche Gewichtsverteilung sorgt. Sperrige Gegenstände im Hauptfach drücken somit auch nicht auf den Rücken. Um Entlastung kümmert sich der obligatorische Bauchgurt, der sich leider nicht wegklappen lässt, falls man ihn mal nicht benötigt.

Somit ist der Rucksack für kleine und große Personen gleichermaßen geeignet, weil genau auf die Anatomie und die gewünschte Lastverteilung anpassbar. Auf Anhieb hat das bei mir aber nicht geklappt. Ich musste viel spielen und probieren, ehe ich wirklich zufrieden war. Zu leicht sollte man den Rucksack übrigens nicht packen, weil ansonsten der für den guten Sitz nötige Druck fehlt.

Fazit

Der Gravit 20+5 ist für mich der ideale Alltags- und Tourenbegleiter. Er bietet genügend Stauraum, lässt sich bei Bedarf problemlos reduzieren und liegt perfekt am Rücken an. Selbst schnelle Lastwechsel macht er mit, so dass ich mit vollem Rucksack vor und nach der Arbeit auch Umwege über meine Lieblingstrails fahren kann. Er ist insgesamt sehr gut verarbeitet und die Details des Rucksacks sind gut durchdacht.

Der Gravit 20+5 wurde uns freundlicherweise von den Bergfreunden zur Verfügung gestellt.

Nordalpenweg und Zentralalpenweg: Weitwandern in Etappen

Sebastian Beiglböck ist in den vergangenen Jahren fast den gesamten Nordalpenweg gewandert. Dabei stand er unter anderem auch auf dem Hochkönig, der rund 2.941 Meter hoch ist. Foto: Klaus Makotter

Sebastian Beiglböck ist in den vergangenen Jahren mehr als 1.200 Kilometer auf dem Nordalpenweg gewandert. Dabei stand
er unter anderem auch auf dem Hochkönig, der mit 2.941 Meter Höhe über dem Umland thront. Foto: Klaus Makotter

Viele Wanderer träumen von langen Touren, glauben aber, dass sie das zeitlich nie einrichten können. Was ihnen bleibt, sind Tagestouren. Anders Sebastian Beiglböck. Er ist schon einmal quer durch Österreich auf dem Nordalpenweg gewandert. Läuft man diesen 1.200 Kilometer langen Weg zu Fuß, dann ist die Alpenrepublik plötzlich gar nicht mehr so klein.

Weil aber auch Sebastian nur ein begrenztes Zeitkontingent hat, unterteilt er eine komplette Weitwanderung in bis zu zehn Tage lange Etappen. Ein Projekt dauert dann halt ein paar Jahre. Nun steht die nächste Unternehmung an: Morgen will der leidenschaftliche Weitwanderer aus Wien auf dem teilweise hochalpinen Zentralalpenweg starten, der ihn wieder auf mehr als eintausend Kilometern quer durch Österreich führen wird.

Wir haben mit dem 38jährigen vorher noch über seine Erfahrungen aus mehreren Jahren Weitwandern gesprochen.

Wanderschreiber: Du machst seit ein paar Jahren ausgedehnte Wanderungen. Welche Weitwanderwege bist du schon gegangen?

Sebastian Beiglböck am Praterstern auf der Raxalpe

Sebastian Beiglböck am Praterstern auf der Raxalpe. Foto: Beiglböck

Sebastian Beiglböck: Ich bin bereits als Kind und Jugendlicher gerne wandern gegangen. Während meiner Studienzeit hat das aber völlig aufgehört. Damals waren andere Dinge einfach interessanter.

Nach dem Einstieg ins Berufsleben habe ich einen Ausgleich gesucht und ich bin wieder auf die Berge gekommen. Ich bin dann auf dem österreichischen Weitwanderweg 01 gestartet – dem Nordalpenweg. Er führt durch alle legendären Gebirgsgruppen der nördlichen Kalkalpen: zum Beispiel Dachstein, Berchtesgadener Alpen und Wetterstein. Insgesamt habe ich dafür etwa 50 Tagesetappen benötigt.

Das letzte Stück durch Vorarlberg fehlt mir allerdings noch. Heuer im August oder September möchte ich dann endlich in den Bodensee springen.

Was ist für dich das Schönste am Weitwandern? Würden dir Tagestouren, wie sie die meisten machen, denn nicht reichen?

Ich denke, da spielen mehrere Dinge mit. Erstens gefällt es mir, so etwas wie ein Fernziel zu haben, auf das man einige Zeit hinarbeitet. Außerdem: Sein Heimatland in der vollen Länge zu Fuß durchquert zu haben, ist sogar im kleinen Österreich eine ganz anständige Leistung.

Dann ändert sich mit zunehmender Länge auch die Effizienz des Wanderns. Man geht besser und konsequenter. Man spart sich ja auch die An- und Abreise, hat also mehr Zeit loszulassen. Außerdem finde ich, dass man die Natur intensiver wahrnimmt. Das ist so ähnlich wie mit der alten Leier, dass man erst ab der zweiten Woche Urlaub wirklich vom Job abschaltet.

Du teilst ja größere Strecken in kleinere Etappen auf. Wie viele Tage bist du meist so am Stück unterwegs?

Üblicherweise zwischen sechs und zehn Tagen. Mehr ist aus familiären Gründen nicht drin. Ich bin sehr dankbar, dass mir Beruf und Familie überhaupt die circa zwei Wochen Weitwandern im Jahr ermöglichen. Ich hoffe aber auch, mal mehrere Wochen am Stück gehen zu können, wenn meine Tochter weniger betreuungsintensiv ist. Allerdings dauert das noch ein paar Jahre. Sie ist erst vier.

Auf dem Thomas-Haas-Weg in den Lechtaler Alpen auf etwa 2.400 Meter Höhe. Foto: Klaus Makotter

Schräglage auf dem Thomas-Haas-Weg in den Lechtaler Alpen auf etwa 2.400 Meter Höhe. Foto: Klaus Makotter

Wie anspruchsvoll sind dabei die einzelnen Tagesetappen, was ist noch gut machbar, was zu viel?

Nach ein paar Tagen kommt es auf den einen oder anderen Kilometer nicht mehr an. Acht bis zwölf Stunden Wanderzeit sind da schon drin, wenn auch nicht jeden Tag. Das sind dann etwa 20 Kilometer alpin oder 40 Kilometer im Flachland. Ich gehe lieber ein bisschen länger, als mich auf einer Hütte am Nachmittag zu langweilen.

Von der Länge her gibt es in den Ostalpen wohl keine Übergänge zwischen Stützpunkten mehr, die von einem halbwegs konditionell Trainiertem nicht als Tagesetappe zu schaffen wären.

Grundsätzlich werden meine durchschnittlichen Tagesetappen aber von Jahr zu Jahr länger. Das liegt auch daran, dass ich meine Ausrüstung immer wieder erleichtert habe. Allerdings werden die technischen Anforderungen in der nächsten Zeit zunehmen, so dass ich jetzt Gletscher- und Kletterausbildungen absolviere.

Wo übernachtest du, wenn du auf Tour bist? In Hütten, Gasthöfen oder im Zelt beziehungsweise biwakierst du?

Ich übernachte fast immer auf Hütten. Camping- oder eine Biwakausrüstung mitzunehmen, würde das Rucksackgewicht zu sehr erhöhen. Das macht auf alpinen Weitwandertouren nur wenig Spaß und trägt auch nicht zu meiner Devise „Sicherheit durch Schnelligkeit“ bei. Ich kenne aber auch genug Leute, die Biwakieren vorziehen, und das ist auch wunderbar so.

Was nimmst du an Ausrüstung mit? Was ist absolut unverzichtbar geworden und wie schwer ist dein gepackter Rucksack?

In der Praxis frage ich mich eher jedes Mal, was ich nicht mitnehme! Grundsätzlich lasse ich erst mal alles zu Hause, was ich nicht aus Sicherheitsgründen mitnehmen muss. Da ich ja meist auf Hütten übernachte, brauche ich nicht viel. Die übliche Bergbekleidung, eine warme Reserve für alle Fälle, eine Garnitur Wechselwäsche und den nötigen Krimskrams wie Zahnbürste, Karten, Stirnlampe, Hüttenschlafsack etc.

Meine Favoriten sind in letzter Zeit übrigens Kleidungsstücke aus Powerstretch: Jacke, Mütze und Handschuhe. Das ist super bequem, windresistent, warm und leicht. Inklusive einer Tagesration Wasser komme ich auf insgesamt acht bis zehn Kilogramm Gewicht. Bei vergletscherten Etappen, die sich in Zukunft mehren werden, kommen noch weitere zwei Kilo „Schlosserei“ dazu.

Wohlverdiente Rast auf der Prostalm in den Kitzbühler Alpen bei St. Johann in Tirol.

Wohlverdiente Rast auf der Prostalm in den Kitzbühler Alpen
bei St. Johann in Tirol. Foto: Beiglböck

Was hat sich als überflüssig erwiesen?

Zum Essen nehme ich nur mehr eine Notration wie Müsliriegel mit. Ich habe schon so viele Brotzeiten von Bergen wieder runtergetragen, das mache ich nicht mehr. Da lasse ich mich lieber auf der Alm oder Hütte bekochen. Das ist natürlich auch eine Geldfrage, aber einen Großteil der Zeit, in der ich nicht wandere, verdiene ich ja Geld.

Am Anfang neigt man schnell dazu, viel zu viel Reservekleidung mitzunehmen, wo man doch schon so viele Euros im Bergsportfachhandel gelassen hat …

Bist du meist allein unterwegs oder lieber in Begleitung?

Beides. Im hochalpinen Gelände und auf Gletschern sowieso sind einer oder mehrere Bergkameraden aus Sicherheitsgründen natürlich essentiell. Einfachere und unspektakuläre Wegstücke unter 2000 Höhenmeter, sogenannte Hatscher, wie man bei uns sagt, gehe ich aber meistens alleine. Einerseits sind meine Bergkumpel dafür zu gipfelfixiert, andererseits hat das alleine Gehen auch ganz eigene Qualitäten, was das Abschalten betrifft.

Dein nächstes großes Projekt ist ja der Zentralalpenweg, der dich nochmal quer durch Österreich führt. Wann und wo geht’s los?

Eigentlich hätte es schon Anfang April im ostösterreichischen Flachland losgehen sollen, aber leider hat mir ein lästiger Infekt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun will ich morgen starten! Heuer möchte ich auf jeden Fall noch bis ins obersteirische Knittelfeld kommen, das sind rund 10 Tagesetappen. Nächstes Jahr geht’s dann in den Niederen Tauern mit den richtigen Bergen los.

Allerdings muss ich 2013 ja noch das Nordalpenwegfinale hinter mich bringen: durch die Lechquellen- und das Bregenzerwaldgebirge.

Wie lange wird dich der Zentralalpenweg voraussichtlich auf Trab halten?

Wie beim Nordalpenweg rechne ich wieder mit fünf bis sechs Jahren. Mich würde selber interessieren, wie viele Leute so etwas trotz Beruf und Familie in einem durch gehen können? Einer hat sich jedenfalls schon auf meinem Blog gemeldet.

Deswegen mein Rat an alle am Weitwandern interessierten: Solang ihr es irgendwie terminlich einrichten könnt, zieht es durch! Es lohnt sich!

Zum Weiterlesen:

Blog von Sebastian Beiglböck: zentralalpenweg.blogspot.com.

Fotos seiner Touren hat Sebastian zusammen mit seinem Kumpel Klaus Makotter bei Picasa veröffentlicht.

Sonntagsausflug für die ganze Familie: Längster Baumwipfelpfad der Welt

Zugegeben, der Frühling hat sich dieses Jahr noch nicht von seiner allerbesten Seite gezeigt. Dennoch waren schon ein paar schöne Tage dabei. Ideal sind natürlich sonnige Tage am Wochenende, wenn die ganze Familie etwas zusammen unternehmen kann und mit der richtigen Funktionskleidung ist man sowieso für Wind und Wetter bestens gewappnet.

Der längste Baumwipfelpfad der Welt befindet sich im Nationalpark Bayerischer Wald, Foto: Die Erlebnis Akademie AG

Der längste Baumwipfelpfad der Welt ist 1300 Meter lang und befindet sich im Bayerischen Wald, Foto: Die Erlebnis Akademie AG

Ein interessantes Ziel für Sonntagsausflüge mit Kindern sind Baumwipfelpfade. Auf ihnen kann man einen wunderbaren Tag in der freien Natur erleben und dabei noch einiges neues entdecken und lernen.

Der mit 1300 Meter Länge längste Baumwipfelpfad der Welt befindet sich im Nationalpark Bayerischer Wald und schlängelt sich durch die Buchen, Tannen und Fichten des Bergmischwaldes. Er wurde auf 27 Stützen und in 8 bis 25 Meter Höhe über dem Waldboden errichtet und bietet eine einzigartige Perspektive.

Für besonders abenteuerlustige Besucher befinden sich drei Erlebnisstationen mit Balancierbalken, Trapezen sowie Seil- und Wackelbrücken vor Ort. Sechs didaktische Stationen präsentieren die verschiedenen Lebensformen des Waldes. Der Weg lässt sich auf eigene Faust erkunden oder im Rahmen einer Führung. So kann man das Waldleben aus einer völlig neuen Blickrichtung erleben.

Der Waldwipfelweg führt über Lichtungen und Totholzflächen hinauf in die mächtigen Wipfel. Dort halten sich bevorzugt Vögel und Insekten auf. Ebenerdig endet er dann beim Hans-Eisenmann-Haus.

Das Beeindruckende an dem Waldwipfelweg ist, dass entlang des Pfades verschiedene Themen des Waldlebens behandelt werden: lokale Baumarten und ihre verschiedenen Lebensbedingungen, die biologische Vielfalt des Bergwaldes, der Zerfallsprozess, Baumkronenforschung und der Kampf ums Licht. Hierbei können nicht nur Kinder jede Menge lernen.

Geöffnet ist der Baumwipfelpfad im April von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr, von Mai bis September dann abends auch bis 19.30 Uhr. Ein Familienticket für zwei Erwachsene und Kinder kostet 19,90 Euro. Hunde dürfen leider nicht mitgenommen werden und müssen draußen warten.

Interview: “Wo es nicht ausdrücklich verboten ist, da darf man auch hingehen.”

Latschenkopf-Tour

Eine der von Joachim Burghardt beschriebenen Wanderungen führt auf den Latschenkopf in der Jachenau.
Der Weg unten links im Bild ist auf der offiziellen DAV-Karte nicht eingezeichnet – warum?

Joachim Burghardt ist ein Bergautor gegen den Trend. Weder klappert er außergewöhnliche Gipfel wie Montblanc, Matterhorn und Großglockner ab, noch sucht er wie viele andere nach dem Extremen und Spektakulären in den Bergen. Stattdessen geht er lieber dorthin, wo sonst niemand ist. Dazu forscht er nach in keiner Karte verzeichneten Pfaden, nach Unbekanntem und nach Vergessenem.

Joachim ist Redakteur bei Alpinwelt, einem vier Mal jährlich erscheinenden Bergmagazin der DAV-Sektionen München und Oberland, und hat zwei Bücher zu “Vergessenen Pfaden” in den Alpen veröffentlicht. Seine dort beschriebenen Touren erfordern vom Wanderer hohe Aufmerksamkeit. Wer nicht aufpasst, verbummelt wie wir am Ziegspitz schnell einen Abzweiger und muss dann entweder umkehren oder umplanen – aber genau das macht auch den Reiz seiner Touren aus.

Wir haben uns mit Joachim über seine Beweggründe, seine Erfahrungen und über seine Ziele unterhalten.

Wanderschreiber: Du hast dich auf „Vergessene Pfade“ spezialisiert und auch schon zwei Bücher dazu veröffentlicht. Warum liegen dir die vergessenen Pfade so am Herzen?

Joachim Burghardt

Joachim Burghardt, Bergautor (Foto: Burghardt)

Joachim Burghardt: Ich interessiere mich immer schon für Wanderrouten und Bergtouren, die nicht dem Massenansturm der Ausflügler ausgesetzt sind, und als Erdkunde- und Kartografie-Freak tüftle ich gern selbst Routen aus. Zudem finde ich es spannend, hinter die Kulissen zu schauen und in alten Karten und Büchern zu den verborgenen Hintergründen zu forschen: Bergnamen und ihre Herkunft; nicht mehr bewirtschaftete Almen, die verfallen und irgendwann vom Wald verschluckt werden; die Besteigungs- und Erschließungsgeschichte von Bergen und mehr. Da liegt es nahe, diese Interessen zu verbinden und auf die Suche nach alten Pfaden, Bergen abseits des Trubels und ungewöhnlichen Tourenmöglichkeiten im heimischen Gebirge zu gehen.

Der besondere Reiz beim Begehen eines unmarkierten Pfades oder eines weglosen Gipfels besteht in der Abgeschiedenheit und Stille unterwegs, den oftmals höheren Anforderungen im Vergleich zu einer „normalen“ markierten Route sowie der größeren Spannung und Ungewissheit über den weiteren Wegverlauf. Es sind Abenteuertouren im Kleinen, manchmal mit regelrechten „Orientierungs-Fleißaufgaben“.

Man kann aber nicht nur alte Pfade, sondern auch viele kleine „Schätze“ unterwegs entdecken, wie zum Beispiel Almruinen, Gedenktafeln, Bachläufe – und somit ist das Erlebnis meist intensiver als bei einer recht vorhersehbaren Tour mit hundert anderen Wanderern auf einen bekannten Paradegipfel. Und besonders am Herzen liegen mir diese Pfade, weil viele von ihnen – ähnlich wie einige Tier- und Pflanzenarten – vom Aussterben bedroht sind; immer mehr Forststraßen zerstören die alten Wege, und wenn ein Weg in Vergessenheit gerät und nicht mehr begangen wird, verfällt er.

Aber wie lange kann eine „Geheimtour“ eine „Geheimtour“ bleiben, wenn sie erst einmal in einem Buch oder im Web veröffentlicht wurde?

Ich bin davon überzeugt, dass diese einsamen Touren trotz Weitererzählen erhalten werden können, denn die Erfahrung zeigt doch, dass die meisten Wanderer nur ungern auf Infrastruktur, sprich markierte Wege und Einkehrmöglichkeiten verzichten. Der große Run auf die vergessenen Pfade wird also trotz großem Interesse für das Thema ausbleiben, weil das Finden und Begehen dieser Routen teils erhebliche Anforderungen stellt und vielen zu mühsam erscheint.

Ich gehe aber sogar noch einen Schritt weiter: Durch das „Weitererzählen“ glaube ich den alten Pfaden nicht nur nicht zu schaden, sondern ich hoffe sogar, zu ihrem Erhalt beitragen zu können. Denn wenn ein Pfad vollständig vergessen wird, wächst er zu und verschwindet irgendwann – damit geht ein Stück kulturelle und alpinistische Geschichte verloren. Wenn die Pfade dagegen maßvoll, aber regelmäßig begangen werden – und das Recht dazu haben nicht nur Einheimische –, bleiben sie erhalten.

Vergessene Pfade in den Bayerischen Hausbergen

Das zweite Buch von Joachim
Burghardt: Vergessene Pfade in den
Bayerischen Hausbergen

Das ist „sanfter Tourismus“ in Reinform und scheint mir weitaus erstrebenswerter zu sein als der Bau von immer neuen Straßen, Liften und Gebäuden, mit denen massiv in die Natur eingegriffen wird. Wichtig ist jedenfalls, dass es beim „Weitererzählen“ bleibt und dass am Pfad selbst nichts verändert wird. Die alten Pfade sollten nur begangen, aber nicht massiv ausgebaut und ausgeschildert werden, denn dadurch würde man ihren Charakter ändern und die Massen anlocken.

Ein paar der Touren aus einem deiner Bücher sind wir schon nachgewandert. Dabei ist uns aufgefallen, dass manche Wege nicht in der Karte verzeichnet sind, obwohl sie eindeutig vor Ort vorhanden sind. Wer zensiert hier die Karten?

Dass ein Pfad nicht in der Karte auftaucht, kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Manche Pfade waren den Kartenmachern schlicht nicht bekannt, andere wurden absichtlich nicht eingezeichnet, weil sie zum Zeitpunkt der Kartenerstellung in einem zu schlechten Zustand waren, wieder andere tauchen nicht auf, weil die Karte generell ungenau ist oder einen ungünstigen Maßstab hat.

Andere wiederum werden sicherlich auch aus Naturschutzgründen, Sicherheitsgründen oder anderen Interessen aus Karten entfernt oder gar nicht erst eingezeichnet. Zu den Informanten der Kartografen zählen oft auch verschiedene Interessensgruppen wie zum Beispiel Alpenvereinssektionen, Forst- und Naturschutzbehören, und es wäre naiv anzunehmen, dass diese bei der Kartenerstellung nicht manchmal auch versuchen würden, ein Wörtchen mitzureden.

Wie kommt es zu dieser „Besucherlenkung“ in den Bergen? Wer steckt dahinter und welche Ziele werden damit verfolgt?

Ich kenne mich mit den Maßnahmen der Besucherlenkung und all den Faktoren, die da mit hineinspielen, nicht umfassend aus. Hier geht es um Umweltschutz, Politik, Tourismus, Gesetze, Waldnutzung und mehr. Klar ist, dass in Naturschutzgebieten oder Nationalparks wie etwa im Nationalpark Berchtesgaden versucht wird, die vielen Besucher auf eine bestimmte Zahl von überschaubaren Hauptrouten zu kanalisieren, denn dort hat man die Besucher wie auch die von ihnen verursachten Schädigungen der Natur im Griff, und andere, abseitige Gebiete können ungestört bleiben. Das leuchtet ein und dient sicherlich dem Naturschutz.

Auf der anderen Seite haben Bergsteiger natürlich auch das Recht, abseits der vielbegangenen Routen unterwegs zu sein und auch einsamere Orte im Gebirge aufzusuchen – außer dort, wo dies ausdrücklich verboten ist. Es liegt auf der Hand, dass es hier zu einem Interessenskonflikt kommen kann. Die Kompromisslösung besteht mancherorts darin, dass bestimmte unmarkierte Pfade begangen werden dürfen, aber nicht veröffentlicht werden sollten, um nicht noch mehr Besucher anzulocken.

Allgemeingültige Lösungen gibt es hier aber nicht, man muss jede Region und jedes einzelne Tourenziel gesondert betrachten, und es wird auch immer ein Konfliktpotenzial zwischen den einzelnen Interessensgruppen (Einheimische, Naturschützer, Förster, Jäger, Bergsteiger, Mountainbiker …) bestehen bleiben. Rein rechtlich steht der Individualbergsteiger jedenfalls gut da: Wo es nicht ausdrücklich verboten ist, da darf er auch hingehen.

Latschenkopf-Gipfel

Am Latschenkopf kann man die Ruhe und Bergeinsamkeit noch finden – wenn da nur nicht die vermaledeiten Kondensstreifen wären.

Sollte man geschützte Gebiete, zum Beispiel Ruhezonen für Wildtiere, denn nicht meiden?

Ja, wenn bestimmte Gebiete mit einem Betretungsverbot belegt werden, aber auch wenn an die Bergsportler ohne förmliches Verbot appelliert wird, Rücksicht zu nehmen, dann sollte man das auf jeden Fall respektieren. Dass ein Gebiet geschützt ist, bedeutet aber nicht immer, dass es auch ein Betretungsverbot gibt. Meist ist das Betreten von geschützten Gebieten wie zum Beispiel Naturschutzgebieten grundsätzlich erlaubt, wenn auch oft mit bestimmten Einschränkungen. Diese sollte man beachten.

Nicht immer sehen Einheimische es ja gerne, wenn Wanderer abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sind. Hattest du schon Ärger und wenn ja, wie reagierst du?

Richtig Ärger hatte ich erst ein einziges Mal, als ich von einem sehr aggressiv auftretenden Förster daran gehindert wurde, auf die Suche nach einem alten Pfad zu gehen, der in der Karte verzeichnet war. Ich tat nichts Illegales, mein Vorhaben war legitim. Dem Förster passte das aber nicht in den Kram, und so wimmelte er mich ab. Es ist in solchen Situationen meist besser, nachzugeben, als eine echte Konfrontation mit möglicherweise schlimmem Ende herbeizuführen. Einheimische reagieren aber oft auch freundlich und behandeln einen als „Gleichgesinnten“, wenn man selbst entsprechend höflich und rücksichtsvoll auftritt.

Wie kommst du auf neue Touren und wie viel Aufwand ist es, eine neue Tour so zu planen und zu beschreiben, dass sie bereit zur Veröffentlichung ist?

Es gibt viele Möglichkeiten, auf neue Touren zu kommen: Von den einen lese ich irgendwo etwas, von den anderen erzählt mir ein Freund, andere entdecke ich zufällig vor Ort, und wieder andere suche und finde ich mit Hilfe von Karten und Führern. Wenn ich eine Tour ins Auge gefasst habe, wird in allen möglichen Medien recherchiert, und Infos werden zusammengetragen. Schließlich muss ich die Tour natürlich auch noch selbst begehen – und nur wenn der Wegverlauf tatsächlich existiert, auffindbar ist, empfohlen werden kann und wenn mir nebenbei noch gute Fotos bei passablem Wetter glücken, kann ich so eine Tour veröffentlichen. Viele potenzielle Touren erfüllen all diese Voraussetzungen nicht und kommen daher auch nicht zur Veröffentlichung.

Biwak

Wer abseits des Trubels in den Alpen biwakiert,
erlebt intensive Erfahrungen.

Du beschreibst ja nicht nur Eintagestouren. Wie stehst du zum Kampieren in freier Wildbahn?

Mit dem Kampieren, also mit Zelt, habe ich keinerlei Erfahrungen gemacht. Wenn ich abseits von Hütten übernachte, dann biwakiere ich. Das Biwakieren unter freiem Himmel, also ohne Zelt und Feuer, ist eine fantastische Sache und zählt zu den intensivsten Erfahrungen, die man im Gebirge machen kann.

Man sollte immer möglichst „weit ab vom Schuss“ biwakieren, das heißt nicht in Hütten- oder Talnähe. Man sollte keinen Lärm machen, generell nicht auffallen und keine Spuren hinterlassen. Und natürlich sollte man auch nicht gerade dort biwakieren, wo sich gefährdete Tiere aufhalten.

Der beste Biwakplatz ist also hochalpin, über der Baumgrenze. Wenn dann das Wetter noch mitspielt (Gewittergefahr!), steht einer eindrucksvollen Nacht im Gebirge höchstens noch der eigene schwere Rucksack entgegen …

Arbeitest du bereits an einem neuen Buch? Falls ja, magst du uns verraten, um welches Thema/Gebiet es sich diesmal drehen wird?

Bedaure, aber von den vielen Ideen, die mir im Kopf herumschwirren, kann ich derzeit keine verwirklichen. Ich bin momentan anderweitig zu sehr gebunden. Ich schließe aber nicht aus, dass ich in Zukunft mal wieder „aktiv“ werde.

Zuletzt, kannst du uns eine „Geheimtour“ empfehlen, die wir dieses Jahr und vielleicht auch unsere Leser unbedingt gehen sollten?

Eine echte „Geheimtour“ werde ich nicht verraten, denn sie soll ja eine Geheimtour bleiben. Aber ich kann zwei recht stille Traumtouren empfehlen, die landschaftlich und vom Erlebniswert her einfach spitze sind: die Kammwanderung über die Zunterspitz zur Schreckenspitze (siehe „Vergessene Pfade in den Bayerischen Hausbergen“, Tour 18) und den Normalaufstieg auf Deutschlands unbekannten zweithöchsten Berg, den Hochwanner. Letzterer ist keine einfache Wanderung mehr, sondern schon eine recht alpine Bergtour, allerdings nur mit kurzen Kraxelstellen. Mehr zu dieser Tour in der Alpinwelt 1/13, Seite 37.

Zum Weiterlesen:

Joachim Burghardt, Vergessene Pfade um den Königssee, Bruckmann Verlag 2011, ISBN 978-3-7654-5641-1

Joachim Burghardt, Vergessene Pfade in den Bayerischen Hausbergen, Bruckmann Verlag 2011, ISBN 978-3-7654-5455-4

Webseite von Joachim Burghardt: www.bergfotos.de

Nordlicht über Island

Nordlicht am Vatnajökull

Nordlicht am Vatnajökull

Mitte März war ich mit einem Freund zusammen auf Island mit dem Ziel, Nordlichter zu fotografieren. Die Bedingungen waren ideal: Klare Nächte und eine große Aurora-Aktivität, weil wenige Tage zuvor eine starke Eruption auf der Sonne stattgefunden hatte. Dennoch war das Nordlicht technisch nicht ganz einfach zu meistern. Die empfohlenen Belichtungszeiten von wenigen Sekunden waren nicht zu erreichen, obwohl ich bei offener Blende und ISO 1600 fotografiert habe. So habe ich meistens 10 bis 30 Sekunden belichtet, damit von der Landschaft auch noch etwas zu sehen war.

Apropos: “ideale Bedingungen”: Was auf den Bilder nicht zu sehen ist, ist der brutale Wind, der uns teilweise fast umgeblasen hat. Ein schweres, stabiles Stativ ist deshalb unbedingt notwendig.

National Geographic Sonderheft: „Wilde Alpen“

Nicht weniger als die „Wilden Alpen“ wollen uns der Autor Tom Dauer und der Bergfotograf Bernd Ritschel im gleichnamigen Sonderheft von National Geographic zeigen.

Sonderheft Wilde Alpen

Sonderheft Wilde Alpen

Jedes der sechs Kapitel, das sich um die Alpen in den Ländern Deutschland, Österreich, Slowenien, Italien, Schweiz und Frankreich dreht, beginnt mit einem meist sehr persönlichen Text von Tom Dauer. Er beschreibt etwa seine ersten Bergerfahrungen am Blankenstein im bayerischen Voralpenland, eine einsame Tour auf den Triglav in den Julischen Alpen oder eine Wanderung im unberührten Val Grande.

Die Texte sind durchweg gut zu lesen, sehr interessant und detailreich. So erfährt man unter anderem, dass der heutige Nationalpark Val Grande nur deshalb so menschenleer ist, weil die SS im Zweiten Weltkrieg dort Hunderte Einheimische tötete und die Almen zerstörte. Zum Teil bedingt durch den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg wurde das Gebiet dann nie wieder richtig besiedelt.

Die Fotos stammen von Bernd Ritschel. Die beiden scheinen aber nicht gemeinsam unterwegs gewesen zu sein. Nur selten zeigt ein Foto Orte oder Berge, die von Tom Dauer in seinen Texten beschrieben werden. Das schadet den Bildern aber nicht. Sie sind wirklich wunderschön und beeindrucken auch als eigenständige und vom Text unabhängige Werke.

Zu jedem Kapitel gehören drei Tourentipps. Sie sind unterteilt in die Schwierigkeitsgrade „ein bisschen wild“, „wild“ und „richtig wild“. Je ein paar kleine Bilder, ein kurzer Text und eine Karte beschreiben die Touren. Mehr als eine Anregung ist das nicht. Niemand wird sich nur mit dem Heft bewaffnet in die Berge wagen wollen.

Abgeschlossen wird „Wilde Alpen“ von einem zweiseitigen Service-Teil, der zu jedem Alpenland ein paar grundlegende Links und Infos bereitstellt. Alles in allem ist es ein gelungenes Sonderheft, das gerade beim derzeit äußerst trüben Wetter Lust auf die Alpen macht. Für 7,95 Euro ist es im Zeitschriftenhandel erhältlich.